Neue Jobcenter-Chefin: „Keine Minute bereut“

Shownotes

Stephanie Krömer ist die neue Geschäftsführerin des Dortmunder Jobcenters. Vor vielen Jahren war sie jüngste Teamleiterin in Dortmund, war viele Jahre weg und ist nun Chefin im fünftgrößten Jobcenter Deutschlands mit 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Und auch wenn Stephanie Krömer jetzt ganz oben sitzt, ist ihr der Kontakt zu den Kunden wichtig. Die Herausforderung: Über 70 Prozent der Arbeitslosten haben keine Berufsausbildung. Wie sollen die in den Arbeitsmarkt integriert werden?
Darüber und vieles mehr spricht die neue Jobcenter-Chefin im Podcast mit Radio 91.2-Moderator Markus Bauer.

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00:00:00: Dieses Jahr werden es fünf, zwanzig Jahre.

00:00:02: beginnt mit dem Studium selbstverständlich.

00:00:05: Ich habe keine Minute bereut.

00:00:12: Stefanie Krömer ist seit einem Vierteljahrhundert in der Arbeitsvermittlung tätig.

00:00:16: Damals war sie jüngste Teamleiterin und war viele Jahre weg und ist Anfang des Jahres als neue Chefin des Jobcenters nach Dortmund zurückgekehrt.

00:00:23: Heute arbeitet die Vierzigjährige mit Menschen, die sie teilweise noch von früher kennt.

00:00:28: Ganz besonders zu benennen ist mein damaliger Chef, der auch immer im Jobcenter tätig ist und der jetzt auch zur Führungsrunde gehört.

00:00:39: Was der neuen Chefin des Jobcenters wichtig ist – der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden!

00:00:43: dass die realistische Vorstellung aber auch der Draht zu den Menschen, für die wir tätig sind nicht verloren geht.

00:00:50: Über siebzig Prozent der Kunden haben keine Berufsausbildung sagt Stefanie Krömer.

00:00:54: das sei eine große Herausforderung weil die meisten Arbeitgeber qualifizierte Mitarbeiter suchen wie Arbeitnehmer und Arbeitgebers zusammen gebracht werden.

00:01:01: was passiert wenn einer keinen Bock auf Arbeit hat?

00:01:03: Und wie viel Bockaufarbeit die neuen Jobcenter-Chefin hat?

00:01:06: Das hört ihr in diesem Podcast.

00:01:08: ich bin Markus Bauer.

00:01:12: Frau

00:01:16: Krömer, schön dass Sie da sind.

00:01:17: Ich habe mal in den Kalender geguckt, weil es hier schon ein paar Tage her ist.

00:01:21: Sie haben an einem Freitag angefangen.

00:01:22: Das war direkt am zweiten Januar und haben da direkt Wochenende gehabt.

00:01:26: das war ja praktisch.

00:01:27: Ehrlicherweise habe ich erst an dem Montag drauf angefangen, weil noch ein Skiurlaub dazwischen gekommen ist.

00:01:34: Der schon geplant war bevor ich von meiner neuen beruflichen Herausforderung erfahren hab.

00:01:39: Von daher hatte ich einen etwas verspäteten Beginn im Januar also direkt nach... Also direkt

00:01:45: mit Urlaub angefangen.

00:01:46: Perfekt!

00:01:47: Wie war der erste Tag?

00:01:48: Ja, der war sehr intensiv.

00:01:50: Weil natürlich war mein Anspruch schon direkt an Tag eins möglichst viele Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen gerade auch die, die im direkten Umfeld arbeiten meinen Geschäftsführungsteam Und da kamen sehr viel Eindrücke zusammen.

00:02:04: Die Kolleginnen und Kolleginnen hatten das toll vorbereitet um ja auch viele Eindrücke.

00:02:10: wo stehen wir grade als Jobcenter dort?

00:02:12: mit welchen Themen beschäftigen Wir uns besonders?

00:02:15: um das gut darzustellen haben sie mich Ich würde fast sagen, sehr gut mit Informationen versorgt.

00:02:24: In Richtung Abend entstand da auch ein kleiner Overload.

00:02:28: Haben Computer und Telefon auf Anhieb geklappt?

00:02:32: Telefon, ja das war fantastisch.

00:02:35: Computer ich war nicht komplett unfähig

00:02:38: aber

00:02:39: da gehören ein paar besondere Berechtigungen zu auch nach meinem Rechtskreiswechsel dann und es ist in Ordnung gewesen war aber noch ausbauffähig.

00:02:48: ein bisschen musste noch nachgearbeitet werden.

00:02:51: Welchen privaten Gegenstand haben Sie sich auf Ihren Schreibtisch gestellt?

00:02:54: Auf meinen Schreibtisch habe ich mir privat gar nicht so richtig, sondern er licht ein Mäppchen.

00:03:00: Mein Survival-Mäppch mit allen nötigen Dingen.

00:03:04: Da sind Feuchtigkeitslippenstift ist da drin, da ist eine Bipanthen mit drinnen und alles Mögliche was man so braucht.

00:03:11: Also keine Fotos irgendwie aus dem Skiurlaub oder?

00:03:13: Nee nee also meine Familie und Freunde hab' ich im Herzen aber...

00:03:18: Es wird getrennt!

00:03:19: Das wird schon auch.

00:03:20: Mein Arbeitsfokus ist dann tatsächlich bei der Arbeit und das nimmt mir auch keiner meiner angehörigen Krumm, die wissen Arbeit ist Arbeit für mich und das hat dann auch die erste Priorität und meine

00:03:32: Vollaufmerksamkeit.".

00:03:33: Was man sagen muss so ganz unbekannt ist ihnen die Behörde ja nicht?

00:03:36: Sie waren da ja schon mal als Teamleiterin – sie haben da quasi angefangen sind groß geworden!

00:03:40: Richtig, also ganz spannend und das macht es für mich auch so rund.

00:03:44: Wenn ich ehrlich bin bei meiner erste Führungsaufgabe durfte ich damals im Jobcenter Dortmund in der Luisenstraße war's noch.

00:03:52: Luise keine ist wie.

00:03:54: diese war unser Leitspruch damals.

00:03:56: Durfte ich dort beginnen?

00:03:57: Und dass ja Anfang zwanzig also um?

00:04:00: das ist jetzt wie Sie merken auch ein paar Jahre her und von daher da habe Ich wirklich wertvolle Erfahrungen sammeln können Jüngste Teammitglied als Führungskraft.

00:04:12: Mein Team war deutlich lebenserfahner und das möchte ich nicht missen, das war wirklich sehr spannend weil ich da schon so eine interessante Zusammensetzung an Aufgaben hatte also was aus Richtung der Leistungsgewährung auch noch andere Einheiten dazu.

00:04:30: Was haben Sie denn damals gelernt?

00:04:32: Also wichtig ist, glaube ich gerade weil ich so viele lebenserfahrene Kolleginnen und Kollegen im Team hatte als Führungskraft muss man authentisch sein.

00:04:42: Ich glaube das ist ganz wichtig eine ehrliche offene Hart möglichst ansprechbar sein.

00:04:47: aber ich habe wirklich auch sehr vielem Leistungsrecht gelernt denn Das war damals so, dass meine ganzen Erfahrungen im Vorfeld eher in der Beratung und Vermittlung in beiden Rechtskreisen also sowohl im Jobcenter als auch in der Arbeitsagentur in mehreren Häusern waren.

00:05:04: Und ich aber auch eine besondere Einheit die Antragsneutragstellung in meiner Einheit hatte.

00:05:11: Da musste ich mich leistungsrechtlich ganz schön reinknien weil da haben wir einen echt hohen Qualitätsanspruch gehabt aber auch der Schnelligkeit wichtig, sich diesem Thema der guten schnellen und richtigen Leistungsgewährung gut zu widmen.

00:05:28: Und das war schon intensiv!

00:05:30: Sie haben ja damals dann auch direkt mit den Kunden wie sie die nennen zu tun gehabt?

00:05:34: Genau also als Teamleiterin ehrlicherweise schon nicht mehr so intensiv, genau davor direkt und da bin ich auch dankbar für dass ich gut mitreden kann bei den Themen die meine Kolleginnen und Kollegen haben.

00:05:47: Und als Teamleiterin im Rahmen von Kundenreaktionen oder Rückmeldungen hat man da natürlich immer noch Kontakt.

00:05:53: Man ist nicht ganz raus, aber der ist nicht mehr so häufig wie er im Vorfeld war.

00:05:56: Aber das ist schon wichtig?

00:05:57: Dass man weiß, wie die Menschen, die zu ihnen kommen, ticken und welche Probleme sie haben auch wenn man Chefin ist?

00:06:03: Aus meiner Sicht steht und fällt es damit eine Vorstellung zu haben.

00:06:07: Die hat man auch nicht einmal gewonnen die Vorstellung und kann die dann auf Dauer für sich festhalten sondern da ist es aus meiner Sicht ... auch wirklich wichtig, einen Eindruck zu bekommen bei den Kolleginnen und Kollegen.

00:06:20: Zu hospitieren zwischenzeitlich selber ins Gespräch mit unseren Kundinnen und Kunden zu kommen weil das ist mir ganz ganz wichtig dass die realistische Vorstellung aber auch der Draht zu den Menschen für die wir tätig sind nicht verloren geht.

00:06:35: jetzt sind sie nach vielen Jahren wieder in Dortmund.

00:06:37: haben Sie Leute wieder getroffen mit denen sie damals zusammen gearbeitet haben?

00:06:40: Ja, mehrere.

00:06:41: Gott sei Dank!

00:06:42: Ehrlicherweise kann ich mich nicht mehr an alle Namen erinnern und dann frage ich immer aber wir kennen uns doch auch weil die entweder mit mir am Standort gearbeitet haben oder auch schon in der Führungsrolle waren.

00:06:52: und ganz besonders zu benennen das muss sich auch so ist mein damaliger Chef der auch noch immer im Jobcenter tätig ist und der jetzt auch zur unserer Führung Runde gehört und immer noch bei uns Bereichsleiter ist und das war für mich eine ganz besondere Begegnung Sondern wiedersehen.

00:07:11: Wollten Sie eigentlich immer in die Arbeitsvermittlung?

00:07:14: Hat man sich das irgendwann in der Schule gedacht, das wäre doch ein cooler Job für mich?

00:07:18: Ehrlicherweise wollte ich entweder Lehrerin werden oder zur Polizei.

00:07:22: Das waren meine ursprünglichen Gedanken.

00:07:25: und dann war aber die Berufsberatung bei uns am Gymnasium in einer Oberstufe an der Schule Und ich hab nach dualen Studiengängen gefragt so ähnlich wie die Polizei das macht und habe gefragt welche Alternativen es gibt.

00:07:38: Und dann, ja ich sag mal ist meine Neugierde für unseren eigenen dualen Studiengang im Bereich Arbeitsmarktmanagement geweckt worden.

00:07:48: Das war so.

00:07:49: da kam ich nachmittags aus der Schule vom Sportunterricht.

00:07:52: Da hatte die Berufsberaterin schon bei meinen Eltern angerufen und gesagt Mensch, die Stefanie, die war so interessiert und wir hätten noch eine Möglichkeit.

00:08:01: das wäre toll wenn sie sich heute noch bewerben würde und so ne Chance lässt man sich glaube nicht entgehen.

00:08:08: Ich muss jetzt sagen, dieses Jahr werden es fünf, zwanzig Jahre bin ich dabei.

00:08:13: Beginn mit dem Studium selbstverständlich!

00:08:16: Ich habe keine Minute bereut mit der beruflichen Vielfalt dies bei uns gibt.

00:08:21: Bin ich einfach dankbar für diesen Zufall aber auch für diese Weichenstellung die ich da bekommen hab.

00:08:27: Toll wenn man das über seine Berufswahl und seinen Job sagen kann.

00:08:29: welche Ziele haben sie sich jetzt für ihren neuen Job hier in Dortmund gesetzt?

00:08:33: Ja, für Dortmund ist mir vieles wichtig.

00:08:36: Hier passiert schon ganz viel aber gerade mit der im Moment etwas unsicheren Arbeitsmarktsituation weil da sehr viele Einflüsse auf uns einwirken auch nicht ganz spurlos in Dortmund an uns vorbeigehen.

00:08:51: es ist mir da wichtig natürlich verlässliche und schnelle Leistungserbringung für die Menschen sicherzustellen.

00:09:00: Wir betreuen rund fünfvierzig tausend Bedarfsgemeinschaften oder Familien hier in Dortmund, das ist wichtig, dass sie sich auf uns verlassen können.

00:09:09: aber vor allen Dingen ist es wichtig insbesondere den Jugendlichen Perspektiven zu eröffnen.

00:09:15: In unserem Jugendrufhaus machen wir das mit Partnern gemeinsam Und das ist echt wichtig sehr unkompliziert für die jungen Menschen da zu sein Sie sehr intensiv zu begleiten, aber auch das Thema um jetzt mal einzelne rauszunehmen der Langzeitleistungsbeziehenden also die, die schon länger keiner Tätigkeit mehr nachgegangen sind.

00:09:36: Die wieder näher an den Markt heranzubringen denn allein aufgrund der demografischen Entwicklung werden wir hier alle Menschen brauchen und deswegen ist mir da eine Heranführung bis zur Arbeitsmarktintegration sehr

00:09:48: wichtig.".

00:09:53: einen Job gelernt, keine Berufsausbildung und es gibt gar nicht so viele Helferjobs.

00:09:58: Das ist vollkommen richtig.

00:09:59: Wir bezeichnen das als Missmatch, also das ist das was uns gerade auch sehr starke Sorgen bereitet denn Sie haben es gesagt über siebzig Prozent der arbeitslose Menschen verfügen über keine abgeschlossene Ausbildung oder sind gering qualifiziert und die meisten Stellen die wir haben bei den weit über viertausend Stellen.

00:10:19: die erfordern mindestens eine abgeschlOSSende duale aus Bildung also explizite Fachkenntnisse Darüber hinaus.

00:10:28: Und deswegen ist es wichtig, diese Schere nicht noch weiter auseinanderklaffen zu lassen.

00:10:33: und wirklich Qualifizierung und Weiterbildung ist eines der Mittel- und Instrumente die dabei eine besondere Bedeutung bekommen.

00:10:42: Mange eine Qualifzierung und Weiterbildung ist ein Thema aber sie haben sicherlich auch schon die Erfahrung gemacht dass Menschen die wir am Jobcenter gemeldet sind auf Deutsch gesagt keinen Bock haben.

00:10:52: Also kein Bock ist wirklich eher die Ausnahme.

00:10:57: Vielleicht sind einzelne Menschen so weit weg von ihrer letzten beruflichen Erfahrung oder hatten auch Einzelne noch nie eine, das entspricht schon der Realität.

00:11:07: aber ich glaube es ist seltener keinen Bock.

00:11:10: Das wird vielleicht manchmal vorgeschoben sondern es sind Unsicherheiten und Ängste und denen müssen wir begegnen...

00:11:19: Wie machen Sie

00:11:19: das?

00:11:19: Das machen wir natürlich durch eine gute Beratung, da sind Coaching-Elemente mit drin.

00:11:24: Wir nutzen Instrumente, ob es Arbeitsgelegenheiten sind, Praktika oder eben auch die Möglichkeit erst mal in einem geschützten Rahmen arbeitsmarktliche Erfahrungen zu sammeln durch das Teilhabechancengesetz.

00:11:39: Dafür müssen sie aber erstmal kommen?

00:11:41: Genau!

00:11:42: Viele kommen ja erst gar nicht, die reagieren nicht auf Briefen und Anrufe.

00:11:45: Wie zwingt sie die dazu?

00:11:47: Also ich glaube... Mit Zwang wird schwierig.

00:11:50: Natürlich laden wir mit Rechtsfolgen ein und das würde auch bedeuten, dass das Konsequenzen hat wenn die Menschen nicht kommen und keinen wichtigen Grund dafür hatten.

00:12:01: aber ich glaube Wir kriegen sie am ehesten dazu bei uns zu den Beratungen und Terminen zu erscheinen Wenn wir ihnen einen Mehrwert im Kontakt mit uns bieten Und wenn die menschen das auch so wahrnehmen.

00:12:13: und von daher ja wir haben ausfallquoten Aber wir gehen auch in den Dialog mit den Menschen, die dann einfach nicht gekommen sind um eine andere Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit herzustellen.

00:12:26: Und da sind wir auf einem guten Weg und ab dem ersten Siebten kommt die neue Grundsicherung das Dreizente-Änderungsgesetz was uns da auch wirklich nochmal rechtliche Möglichkeiten einer verbindlichen Zusammenarbeit

00:12:40: bietet.".

00:12:45: War die schnelle Fertigstelle um der Rammedetalbrücke eine Voraussetzung dafür, dass sie diesen Job annehmen?

00:12:50: Also darauf konnte ich mich noch nicht verlassen.

00:12:52: Die Eröffnung zu Weihnachten... Da bin ich tatsächlich das erste Mal über die neu eröffnete Rammedeterlbrücke gefahren weil es zu Weihnacht nach Hause ging zu meinen Eltern.

00:13:03: also das war schon ein Glücksgefühl.

00:13:05: Verklützt den Weg glaube ich so um eine halbe Stunde

00:13:08: Das trifft sehr wohl zu.

00:13:10: Genau das macht es mir ehrlicherweise leichter, den Arbeitsweg hinzunehmen und auch gut zu schaffen.

00:13:18: Ich brauche in etwa eineinviertel Stunde.

00:13:20: Ich vermorgen sehr früh und abends sehr spät also so ein bisschen so dass das Verkehrsaufkommen sich im Rahmen bewegt.

00:13:29: Aber das ist ja Zeit die von ihrer Freizeit abgeht.

00:13:31: haben Sie mal drüber nachgedacht noch Dortmund zu ziehen oder vielleicht nach Hagen wo sie ursprünglich her kommen?

00:13:35: Natürlich

00:13:36: kann man das nicht ganz ausschließen, aber Sie müssen verstehen wenn ich immer zu jeder beruflichen Station alle Zelte komplett abgebrochen hätte dann wäre es wirklich schwierig geworden.

00:13:48: Echtes zu Hause zu entwickeln.

00:13:50: Sie sprechen es an, ich hab Familiefreunde noch nennenswert in Hagen.

00:13:54: Meine Eltern wohnen auf der anderen Hengsterseeseite also wirklich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Dortmund.

00:14:00: Die freuen sich auch wenn ich die sowohl besuche als auch abends zwischenzeitlich mal das Gästezimmer nutze.

00:14:07: von daher ich will sie nicht gänzlich ausschließen.

00:14:11: aber im Moment funktioniert's einfach gut so wie es ist Und da hängt natürlich auch noch meine Frau mit dran, meine Partnerin.

00:14:19: Die in Hessen tätig ist.

00:14:21: von daher wird es auch nicht

00:14:23: ganz gut dazwischen.

00:14:24: Genau!

00:14:25: Ist im Moment alles fein und ja ich kannte die Distanz und das war wirklich wie ein Lottogewinn dass passend zum Wechsel die Brücke wieder eröffnet wurde.

00:14:35: Aber sie haben gute Erinnerungen an Dortmund aus ihrer Jugendzeit.

00:14:38: Das ist vollkommen richtig.

00:14:40: Erst mal ist es so, jetzt muss ich aufpassen wie ich das formuliere.

00:14:43: aber wenn man aus Hagen kommt verbringt man auch als junger Mensch und jugendlicher Mensch glaube ich viel Freizeit mit den zahlreichen Möglichkeiten in Dortmund.

00:14:54: Das betraf auch das weggehen beispielsweise Aber auch den Sport.

00:14:59: Ich komme aus der Leichtathletik.

00:15:01: Da war in der Leichathletic der Mehrkampf meine Disziplin auch viele Wettkämpfe oder Veranstaltungen in Dortmund stattgefunden, ob in der König-Halle oder natürlich auch draußen im Stadion.

00:15:15: Und von daher ja in Dortmund habe ich schon viele Stunden verbracht und sehr gute Erinnerung.

00:15:21: Und Sport ist für Sie heute noch ein großes Thema?

00:15:23: Ehrlicherweise wie es zum beruflichen Kontext passt.

00:15:27: Im Moment konzentriert sich das schon aufs Wochenende.

00:15:31: Ich bin aber total happy darüber...

00:15:33: Was machen sie?

00:15:34: Ich jogge und da war ich schon mal fitter als jetzt gerade, aber so eine Grundausdauer ist gut da.

00:15:40: Und ich vermonte ein Bike und wandere auch und von daher das sind meine drei Hauptaspekte.

00:15:47: zwischendurch greife ich auch immer zum Bett mit einen Schläger oder so.

00:15:51: Aber diese drei Sportarten draußen und auch so ein bisschen im Wald in der Natur die erfüllen mich besonders.

00:15:58: So wenn sie joggen, joggen Sie alleine?

00:16:02: Zu Hause überwiegend alleine, aber was ich total toll finde im Geschäftsführungsteam jetzt im Jobcenter Dortmund.

00:16:10: Da sind auch ein paar sehr affinen zum Laufen und damit wir es auch manchmal am Abend irgendwann aus dem Büro schaffen haben wir uns da zusammen getan und versuchen einmal in der Woche wenn's der Kalender zulässt uns gemeinsam auf den Weg zu machen entweder um den Phoenixsee zu laufen oder im Rombergpark unterwegs zu sein.

00:16:31: Das ist auch total wertvoll, weil es ein anderes Kennenlernen ermöglicht.

00:16:35: Und sie laufen der Arbeit dann weg zum Feierabend!

00:16:38: Nein, also wir kriegen es nicht immerhin alle Arbeitsthemen komplett von der Laufstrecke wegzulassen.

00:16:45: Aber da geht's auch um die nächste Urlaubsplanung oder die Wochenendplanung.

00:16:50: Oder auch mal ein paar sehr private Themen und da versuchen wir schon unseren Fokus zu setzen in diesen Themen, die nicht die Arbeit betreffen.

00:16:59: Es ist immer wichtig dass man die Belongs findet ob jetzt im privaten oder beruflichen.

00:17:03: Frau Krömer herzlichen Dank für das nette Gespräch!

00:17:05: Sehr gerne.

00:17:07: Radio-iteinundneunzigzwei Mein Dortmund.

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