Walking on Rivers - das Doppelleben einer Dortmunder Band

Shownotes

Tagsüber sind David Laudage und Martin Kreuzer Lehrer an Dortmunder Schulen – abends sitzen sie im Tonstudio oder stehen auf der Bühne. Das Indi-Pop-Duo „Walking on Rivers“ hat jetzt sein Debütalbum rausgebracht. Im Podcast erzählen David und Martin von ihrer Musik, von Auftritten und ihrem Doppelleben.

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00:00:00: Ja, für mich ist das einfach ein ganz krasser Timer ins Leben.

00:00:03: Genau so Identifikationspunkt irgendwie.

00:00:09: David Laudake und Martin Kreuzer sind das Indie-Pop-Do-Walking on Rippers.

00:00:13: Hauptberuflich sind die beiden Lehrer

00:00:15: aber

00:00:15: ihre große Leidenschaft ist die Musik.

00:00:17: Typisch dafür isst

00:00:19: Das es schon sehr catchige Melodien sind würde ich sagen Die erstmal wie einen Popgewand erscheinen dann aber durch vor allen Dingen sphärische Sounds eine gewisse Weite

00:00:28: kriegen.

00:00:34: Das neue Album heißt Right Screen, Red Eyes Science Fiction.

00:00:37: Und da geht es um unsere technologische Welt und dass wir viel zu viele im Netz

00:00:41: unterwegs sind.

00:00:42: Da geht so manchmal die Zwischenmenschigkeit ein bisschen flöten.

00:00:45: Und das haben wir versucht in die Songs reinzuarbeiten, dass wieder mehr

00:00:48: hin zur Begegnung

00:00:50: gefühlen und irgendwelchen tollen Momenten geht.

00:01:01: Die Balance zwischen

00:01:02: catchigen Melodien und hintergründigen Texten gibt's auf dem Debüt-Album von The Doors Walking On Rivers Was viele vielleicht Überraschend wird, ihren Lebensunterhalt verdienen sich die Jungs von Walking on Rivers als Lehrer.

00:01:23: In diesem Podcast

00:01:24: spreche ich mit David und Martin unter anderem über die Musik, die Deutschland-Tour, die nur in den Herbstferien stattfinden kann – und wie alles angefangen hat!

00:01:32: Ich bin Markus Brauerhaut, ich mag's wenn Menschen ihr

00:01:34: Ding mit großer Leidenschaften

00:01:35: machen!

00:01:39: Schön dass ihr beiden da seid, vielleicht könnt ihr zunächst mal erklären ob der Name Walking On Rivers eine tiefere Bedeutung

00:01:44: hat?

00:01:45: Ja, der ist am Anfang eigentlich so entstanden.

00:01:47: Das war eigentlich nur ein Folkprojekt am Anfang und war gar nicht als Band geplant richtig.

00:01:52: Und dann haben wir aber die ersten Songs geschrieben und wollten dem ganzen Namen geben und zu der Zeit hatte die Musik ziemlich viel Naturbezug.

00:02:01: Es ging viel um solche Sachen und da gab es so eine Liste und das ist dabei rausgekommen.

00:02:05: Martin was sagt ihr jemanden, der euch noch nie gehört hat?

00:02:08: Was hier für Musik macht?

00:02:09: Ich sage immer dass das Indie-Pop ist.

00:02:11: Was macht den Indie Pop aus?

00:02:14: Ketschige Melodien sind, würde ich sagen.

00:02:16: Die erst mal wie ein Popgewandt erscheinen dann aber durch vor allen Dingen sphärische Sounds eine gewisse Weite kriegen.

00:02:23: Aber Texte sind euch auch wichtig?

00:02:25: Aber natürlich

00:02:26: ja.

00:02:26: worum geht es in euren Texten

00:02:28: auf der neuen platte?

00:02:29: die heißt ja bright screen red eyes science fiction.

00:02:32: da geht so um diese technologisierte Welt, in der wir gerade leben und wir hängen alle immer ganz viel vor unserem Bildschirm.

00:02:39: Schreiben Nachrichten, liken oder Haten irgendwelche Sachen ab und da geht so manchmal die Zwischenmenschigkeit ein bisschen flöten und das haben wir versucht zu ein bisschen in die Songs reinzuarbeiten dass es wieder mehr hin zur Begegnung gefühlen und irgendwelchen tollen Momenten geht weil das manchmal gefühlt grade so ein bisschen hinten rüber fällt

00:02:58: ist alles erfunden?

00:03:00: Oder gibt's auch einen realen Hintergrund zu den Texten?

00:03:03: Teils teils, man ist schon inspiriert von seiner Lebenswelt und das spiegelt sich mit Sicherheit auch in den Texten wieder.

00:03:09: Und manchmal wird aber vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle eben so ein bisschen die Idee oder dass was passiert weitergesponnen sodass es halt irgendwie zu dem Song gut passt.

00:03:19: Wie im Außerhalb des Studios habt ihr eure neuen Songs das erste Mal vorgespielt?

00:03:23: Vor allen Dingen den nahen Freunden, vor allen Dingen auch Musikaffinenfreunden und unseren Partnerinnen, die kriegen das Teilweise ob sie wollen oder nicht immer als Erste zu hören.

00:03:35: Seid ja auch so Leute, die dann vor sich hin singen den ganzen Tag und dann sagen ach komm ihr fehlt doch die Zeile und dann singt ihr das immer wieder bis hier auf die richtige Zeile kommt.

00:03:42: Nee, so funktioniert das meistens nicht.

00:03:44: Manchmal hat man spontanen Ideen und dann hab ich mein Handy in der Hand und nehm schnell was auf.

00:03:49: Das mach ich manchmal aber sonst ...

00:03:50: Du singst direkt ins

00:03:51: Handy rein?

00:03:53: Ich hab ganz viele Nachrichten auf meinem Handy mit so jibberisch, wo es einfach nur Melodien gibt ohne Text.

00:03:59: Aber das reine Schreiben passiert meistens an einem festgelegten Ort, wo wir sind.

00:04:06: Was ist denn zuerst

00:04:08: die Melodie oder der Text?

00:04:10: Auf jeden Fall ... eigentlich immer die Melodie bei uns.

00:04:13: Also es funktioniert für uns am besten so, wir haben ein paar Akkorde und fallen uns Melodien ein und meistens wird darauf dann getextet.

00:04:20: Und

00:04:20: wie klingt das denn wenn du in dein Handy rein singst?

00:04:24: Das sind dann einfach irgendwelche laute Vokale, die halt quasi diese Frasierung der Melodie so ein bisschen nachahmen sollen.

00:04:31: Ja du machst

00:04:31: uns jetzt neugierig!

00:04:32: Jetzt musst du es auch mal vormachen.

00:04:34: Die geheimen Bootlegs hier.

00:04:35: Doobie

00:04:36: doobie doo!

00:04:37: So klingt das ja ungefähr tatsächlich.

00:04:39: Und das reicht da schon aus um Martin zu überzeugen dass das ein Hit wird?

00:04:42: Ich

00:04:42: bin ganz leicht zu überzeugt.

00:04:45: Ihr habt ihn in der WG im Kreuzviertel hier in Dortmund angefangen.

00:04:48: was haben die Nachbarn gesagt?

00:04:50: Die haben sich zumindest nicht beschwert.

00:04:52: Das war ja am Anfang ganz akustisch, wir hatten nur irgendwie ein Akustik-Gitarre und Klavier und haben drei Stimmig gesungen.

00:04:57: Ich glaube das war einigermaßen angenehm für die Leute oben und unten.

00:05:00: Aber

00:05:00: ihr wart damals mehr als heute?

00:05:02: Wir waren da zu dritt dann kam Martin irgendwann dazu, dann waren wir zu viert, dann kamen noch mal wer dazu, da waren wir wieder zu fünft.

00:05:09: Also die Band hat schon ganz viele Konstellationen.

00:05:11: irgendwie durch hat es sich als am produktivsten erwiesen, dass wir das Kerngeschäft zu zweit machen.

00:05:19: Live sind wir aber auch mehr als zwei Leute

00:05:20: und wenn ihr mit dem neuen Album groß durch, sag mal brecht und super mega erfolgreich werdet dann müsste das gelten nur durch zwei teile.

00:05:27: sehr praktisch

00:05:28: na klar

00:05:30: walking on rivers gibt's jetzt seit elf Jahren.

00:05:33: was würdet ihr sagen?

00:05:33: wie hat sich?

00:05:34: die musik ist so richtig Klingt

00:05:38: wild, wenn man das so hört.

00:05:39: Das klingt

00:05:40: wild ja?

00:05:40: Das macht euch so alt, denkt ihr ne?

00:05:42: Ja.

00:05:43: Durchaus!

00:05:45: Was würdest du sagen?

00:05:46: Wie hat sich eure Musik verändert im Laufe der Zeit?

00:05:49: Es ist deutlich bandmäßiger geworden vom Sound einfach.

00:05:53: Es war am Anfang sehr akustisch und wenig Effekte alles ganz nahe Und jetzt haben wir oft nur ziemlich ausgefuchste Instrumentierung und es klingt einfach voller.

00:06:05: Vielleicht ein bisschen moderner, wenn man das so...

00:06:07: Habt ihr irgendwelche musikalischen Vorbilder?

00:06:10: Ja also auf jeden Fall Sachen die uns inspirieren.

00:06:12: Das kann aus verschiedensten Genres kommen.

00:06:14: wir hören gerne auch Hip-Hop Wir hören gerne Techno, wir hören hauptsächlich natürlich so elektronische und Indie Musik Die in unsere Richtung geht.

00:06:23: Aber da kann man glaube ich aus ganz vielen verschiedenen Ecken Sachen für die eigene Musik ziehen.

00:06:26: Ich habe ja

00:06:27: auch eine Leute die sagen die Klinge so ein bisschen wie Giant Roots.

00:06:30: Gibt es die?

00:06:32: Ist das für euch eine Auszeichnung, Lehre so verglichen zu werden?

00:06:36: Definitiv.

00:06:37: Auf jeden Fall.

00:06:37: Das ist ein super

00:06:38: Band.

00:06:38: Also da brauchen wir gar nicht darüber diskutieren.

00:06:40: Es ist halt immer wenn dann so Bands gerade richtig groß sind... ...das sind dann immer so die ersten Assoziationen die man hat und dann freut man sich natürlich wenn sowas genannt wird.

00:06:49: Obwohl ihr schon lange Musik macht lebt ihr ja nicht davon!

00:06:52: Ihr habt euch für den wie ihr sagt vernünftigen Weg entschieden.

00:06:56: Ihr seid nämlich Lehrer.

00:07:00: Was heißt vernünftig?

00:07:02: So werdet ihr zumindest zitiert, dass ihr euch für den vernünftigen Weg entschieden habt.

00:07:06: Man muss gucken wo man bleibt und es ist natürlich schwer von der Kunst irgendwie seinen alleinigen Lebensunterhalt zu bestreiten und wir haben beide mal von einer ganzen Weile Lärm studiert und haben dann zwischendurch auch noch.

00:07:19: ich habe erstmal ein paar Jahre was anderes gemacht.

00:07:21: Martin hat promoviert und jetzt gerade sind wir aber wieder in der Schule.

00:07:25: genau

00:07:25: an welcher Schule

00:07:27: Sollen wir das jetzt hier ... Können

00:07:29: wir das sagen?

00:07:30: Mich

00:07:30: gibt es in der Schule noch gar nicht.

00:07:32: Es sind zwei Dortmunder-Gymnasien, sagen wir's mal so.

00:07:35: Ja, eins davon ist das Max Planck!

00:07:41: Ist das so ein bisschen wie bei Miley Cyrus die als Henna Montana In der Schule war und abends zum Star wurde?

00:07:49: Nein, das wissen die an der Schule dass ihr Musik

00:07:51: macht.

00:07:51: Wir fühlen ja ein kleines Doppelleben aber es hat sich mittlerweile so ein bissel rumgesprochen.

00:07:55: Wer macht was in der schule?

00:07:57: Fächer, ich mach Musik und Sport.

00:07:59: Ich bin bei Englisch- und Mathematik gelandet tatsächlich.

00:08:02: Ja, Englisches gut weil du ja die Texte singen musst.

00:08:04: Ihr seid perfekt ausgesprochen werden.

00:08:06: Trefft ihr eure Schüler auch bei euren Konzerten?

00:08:09: Bisher nicht!

00:08:11: Man versucht das her so... Die hören dann

00:08:12: doch noch andere Musik ne?

00:08:14: Ja genau, ich glaube da ist unsere Musik schon ein bisschen für zu alte Leute, für die jungen Leute vielleicht.

00:08:21: Man weiß es nicht aber teilweise finde ich das auch echt cool was wir machen.

00:08:24: Wie lässt sich ein Leben als Musiker und einem Job an der Schule überhaupt miteinander vereinbaren?

00:08:29: Also irgendwo mit muss man ja seine Brötchen verdienen.

00:08:33: Und ich finde, einen Job zu machen, wo das gut und sicher geht ist jetzt ... keine so schlechte Idee.

00:08:39: Das ist vielleicht das, was mit vernünftiger Weg gemeint ist oder in Anführungszeichen auch ein bisschen das Vernünftige dass man halt irgendwie nach Sicherheit hat die einem eben dieses Musikbusiness nicht geben kann.

00:08:49: und aus dieser Sicherheit heraus kann man dann aber vielleicht sich auch künstlerisch ganz gut entfalten.

00:08:53: also es lässt sich schon einigermaßen vereinbaren ist aber auch so.

00:08:57: ein Doppelleben ist auch stressig.

00:08:58: Ja immer wenn andere dann Ferien haben gehen wir halt auf Tour und dann hat man so diese Doppelbelastung halt, aber ist natürlich auch schön, auf Tour gehen zu können.

00:09:07: Das nächste

00:09:08: Mal in den Herbst ferieren?

00:09:09: Genau da sind wir wieder unterwegs.

00:09:11: Stellen wir gerade vor, ihr gebt ein Konzert es ist die Zeit von der Ladentupt und ihr sagt sorry Leute!

00:09:16: Wir müssen Schluss machen, wir müssen morgen zur ersten Stunde in die Schule.

00:09:20: Ja das wäre nicht so cool auf

00:09:21: jeden Fall.

00:09:23: Dann machen wir lieber bis zum Ende mit und schlafen weniger.

00:09:26: Da geht's direkt in die Schule ne?

00:09:28: Was würdet Ihr

00:09:29: sagen?!

00:09:30: Könntet ihr denn von der Musik alleine leben?

00:09:32: Zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall.

00:09:34: Nur so langsam kommt ein bisschen was irgendwie wieder rein auch, das erste Mal eigentlich so richtig dass man es jetzt so langsam merkt.

00:09:41: aber bisher lief das immer so, dass alles Geld, was irgendwie über diese Band bei uns angekommen ist sofort wieder in die Band investiert wurde.

00:09:50: also daran ist gerade auf keinen fall zu denken, dass wir davon jetzt... Also wir können nicht noch etwas anderes arbeiten gerade und

00:09:55: das funktioniert nicht.

00:09:56: Würdet ihr den Lehrerjob hinschmeißen?

00:10:01: Ich glaube, es braucht heutzutage echt wirklich viel Erfolg.

00:10:04: Sowohl finanziell als auch wirklich kommerziell.

00:10:07: quasi dass man sagen kann das wird jetzt meine Hauptbeschäftigung weil die Frage ist ja auch wie lange hält man sich dann da?

00:10:15: Ist man vielleicht nur eine Erscheinung von zwei drei Saisons irgendwie und dann muss man wieder gucken, wo man bleibt.

00:10:21: Also bis man richtig viel Geld verdient in der Musikbranche heutzutage muss man schon sehr bekannt sein, sehr groß sein.

00:10:28: Was natürlich ganz gut ist dass ihr diesen Job habt und Geld verdiente und damit auch finanziell unabhängig seid ist das nimmt so ein bisschen Druck auch weg den Druck irgendwie unbedingt erfolgreich zu werden.

00:10:37: auf jeden Fall.

00:10:38: es gibt ja auch Stimmen die sagen Die beste Kunst eigentlich immer dann entsteht, wenn es nicht aus einer Notwendigkeit heraus entsteht.

00:10:47: Sondern wenn man eh schon einigermaßen am Start ist mit seinem ganzen Kram und On Top kann man Kunst machen hat dann einen freien Kopf dafür.

00:10:55: Du wirst das Ding zum Beispiel mal unterrichtet hat, Gene Simmons hat auch unterrichtelt... Aus denen ist was geworden!

00:11:01: Also strengt euch an!

00:11:04: Wir tugen unser Bestes!

00:11:06: Was macht euch mehr Spaß?

00:11:08: Im Studium neuen Songs zu

00:11:09: basteln?!

00:11:10: oder auf der Bühne zu stehen.

00:11:12: Das ist eine gute Frage.

00:11:12: Boah, ja ich würde mich da nicht festlegen wollen.

00:11:15: also wenn es ein geiles Konzert ist hat man in dem Moment manchmal das Gefühl dass man nichts lieber machen würde.

00:11:20: oder auch danach ist man noch so total beseelt aber so alltäglich dann für mehrere Tage im Studio einfach kreativ basteln zu können.

00:11:27: Es hat auch sowas für sich also es ist wirklich... Also so einen Mix aus beidem.

00:11:31: wenn man das jetzt wirklich beruflich machen dürfte das wäre schon ziemlicher Traum.

00:11:35: Ja

00:11:35: also ich finde Studiozeit zum Beispiel super super geil.

00:11:39: mir macht das mega Bock ohne jetzt das Live-Erlebnis zu schmälern.

00:11:42: Das ist natürlich auch eine tolle Sache!

00:11:44: Es gibt ja viele Leute, die zum Beispiel gar nicht gern im Studio sind weil es dann ewig dauert und dann muss man irgendwie zwanzigtausendmal den gleichen Take spielen.

00:11:51: aber das macht uns eigentlich sehr viel Spaß.

00:11:53: Gab's einen besonderen Auftritt an dem ihr euch euer Leben lang daran erinnern wartet?

00:11:57: Ja also das erste mal wo wir vor so richtig vielen Leuten gespielt haben war auf einem Traumzeitfestival in Duisburg.

00:12:03: da Vor Slot Form.

00:12:05: Headliner ist ganz kurzfristig weggefallen.

00:12:07: Da sollten, glaube ich die Sterne spielen und dann wurden wir angerufen gefragt ob wir das machen wollen?

00:12:13: Und haben wir halt freitags zur Primetime auf der Mainstage auf dem Traumzeit gespielt.

00:12:18: Das war dann so das erste Mal vor sich weiß nicht zweieinhalb tausend Leuten oder so und das hat super funktioniert.

00:12:23: und da war es das erste mal wo wir dachten okay krass!

00:12:26: Das funktionierte ja wirklich für so vielen Leuten und so.

00:12:28: das wollten wir schon immer machen schon immer auf einer Bühne stehen.

00:12:31: Das ist auf jeden Fall so eine Show, die echt krass im Gedächtnis geblieben ist.

00:12:34: Wobei man ja sagen muss manchmal auch die kleinen Konzerte, wo nur vierhundert Leute in einem totalen Saal sind.

00:12:39: Ihr seid die Tage sogar aufgetreten mit eurem neuen Album hier in Dortmund?

00:12:42: Genau!

00:12:43: Das war natürlich auch ne super besondere Show,

00:12:44: ne?!

00:12:45: Wenn man neue Musik rausbringt und die dann quasi zum ersten Mal live spielt, das ist schon auch irgendwie ein besonderer Moment.

00:12:51: Die ganze Arbeit, die da drinsteckt, wir haben ja wirklich an dem Album sehr viele Stunden gesessen... Tage

00:12:57: Monate?

00:12:58: Ja genau!

00:12:58: Und wenn das dann wirklich so live gespielt wird und die Ergebnisse den Leuten gezeigt wird, die dafür Geld ausgeben einen Konzert von uns zu hören, das is schon was Emotionales.

00:13:07: auf jeden Fall

00:13:08: Samstag, den neunten Mai.

00:13:10: Trätet ihr am Dortbund Festival auf?

00:13:12: Auf dem Hansaplatz?

00:13:13: Da zahlt keiner!

00:13:14: Aber es wird ein Heimspiel für euch.

00:13:16: Dortmund ist immer schön.

00:13:18: Da kommen dann immer die Leute, die man so kennt vorbei und ich meine, aufm Dorbund ist ja viel Laufpublikum einfach auch am Start.

00:13:24: Das wird sicher cool.

00:13:25: Was würdet ihr sagen?

00:13:26: Musik bedeutet uns?

00:13:29: Alles... Also das ist so'n ganz natürlicher fester Bestandteil irgendwie geworden.

00:13:34: Es ist jetzt so was anderes, als würde man über sein Hobby reden oder so.

00:13:38: Deswegen für mich ist das einfach ein ganz krasser Time ins Lebens.

00:13:42: Genau,

00:13:42: Identifikationspunkt irgendwie...

00:13:45: Dann wünsche ich euch dass es auch immer so bleiben wird.

00:13:47: Das haben wir auch!

00:13:48: Egal was ihr für eine Musik macht und wie ihr euch weiterentwickelt.

00:13:51: Walking on Rivers hier bei Radio-Ainundneunzigzwei.

00:13:53: Herzlichen Dank für das Gespräch.

00:13:55: Vielen vielen Dank!

00:13:56: Sehr gerne!

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